Von:
Margit Stolz, Öffentlichkeitsarbeit
Organisation:
Katholische Jugend Österreich
+43 1 512 16 21
Johannesgasse 16/1
1010 Wien
office@kjweb.at
Mädchen und Frauen müssen 100 Jahre nach einem ersten Aufschrei der Frauen für gleiche Rechte immer noch um Chancengleichheit und Selbstbestimmung kämpfen. Auch wenn in den vergangenen Jahrzehnten Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten auf gesetzlicher Ebene verringert worden sind, verhindern implizite gesellschaftspolitische Machtmechanismen immer noch, dass sich Mädchen und Frauen selbstbestimmt entfalten können.
„Die gesellschaftspolitischen Ungerechtigkeiten zeigen sich besonders in der unendlichen Wiederholung von Geschlechterstereotypen und Klischees in der Kindererziehung und Berufsausbildung. Die Ungleichbehandlung setzt sich konsequent in der Minderbezahlung von Jobs mit einem hohen Frauenanteil fort und wird garniert durch einen unerträglichen Sexismus in der Werbe- und Medienindustrie", zeigt sich Ingrid Zúñiga Zúñiga, ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich, empört. „Zudem fehlen in Österreich Kindergartenplätzen und Kindertagesstätten weshalb vorwiegend Frauen dazu gezwungen werden, sich zwischen Kind und Karriere entscheiden zu müssen", so Ingrid Zúñiga Zúñiga weiter.
Die Katholische Jugend Österreich lebt Gleichberechtigung. Wir ermutigen und bestärken Jugendliche ihre Fähigkeiten und Begabungen zu entfalten und auch ungewöhnliche Bildungs- und Berufswege einzuschlagen und setzen uns für eine vollständige Gleichberechtigung von Mädchen und Frauen in Politik, Gesellschaft und auch in der Kirche ein. Aus diesen Gründen begrüßt die KJÖ die Initiative „20.000 Frauen" und ruft zur Teilnahme auf!