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Ziele

Globalziele des Jugendaustauschprogrammes von enchada

Hände

1. Das gegenseitige Kennenlernen der Kultur und Geselschaft des jeweiligen Gastlandes bildet die Basis des Jugendaustauschprogramms.

  • Der Jugendaustausch beruht auf Gegenseitigkeit:
    Besuch und Gegenbesuch. Damit wird ein Kontrapunkt zu unserem üblichen Touristenverhalten gesetzt. Nicht nur wir besuchen El Salvador bzw.Tamil Nadu, um bereichert zu werden, sondern auch SalvadorianerInnen, TamilInnen besuchen uns.

  • Ausgehend von der konkreten Lebenssituation der TeilnehmerInnen ist es möglich, durch Begegnung problematische Lebensbereiche des anderen Landes kennenzulernen. Die TeilnehmerInnen werden dadurch angeregt, auf diesem Hintergrund ihre eigenen Werthaltungen und gesellschaftlichen Gegebenheiten zu reflektieren.

  • Ein besonderes Anliegen dieses Austausches zwischen den beiden Jugendorganisationen KJÖ und TCYM in Indien und Jugendlichen in El Salvador ist das Kennenlernen der jeweiligen Jugendarbeit (Struktur und Konkretes wie Treffen von Gruppen, Teilnahme an Jugendveranstaltungen,...) um voneinander zu lernen.

  • Der Austausch macht die TeilnehmerInnen mit der konkreten Lebenssituation bekannt und trägt dadurch zum Abbau von Vorurteilen bei.

 

2. Der Jugendaustausch erschließt Möglichkeiten sich für eine gerechte Welt einzusetzen.

  • Die Begegnung von Menschen aus verschiedenen Lebenswelten fordert emotional und fördert die Offenheit füreinander. Offenheit und Aufmerksamkeit sind die Basis für eine kritische Weltsicht.

  • Weltwirtschaftliche und weltpolitische Zusammenhänge werden aufgezeigt.

  • Während der gegenseitigen Besuche wird solidarisches Handeln geübt.

  • Konkrete Handlungsmöglichkeiten werden gesucht, reflektiert und umgesetzt (nach dem Leitmotiv: Sehen - Urteilen - Handeln - Feiern).

 

3. Gemachte Erfahrungen fließen in die konkrete Bildungsarbeit der KJÖ und der TCYM bzw. der sozialpolitischen Arbeit der Jugendlichen in El Salvador ein.

  • Jugendstunden zu verschiedenen Themen (Lebenswelten in Tamil Nadu/ El Salvador/ Österreich, Interkulturelle Begegnung, Musik und Tanz, etc.) werden gestaltet, die TeilnehmerInnen berichten von ihren Erfahrungen in ihrem persönlichen Umfeld.

  • Artikel in Jugendzeitschriften, Kirchenzeitungen und Lokalblättern werden geschrieben.

  • In diözesanen und österreichweiten Arbeitskreisen werden die Erfahrungen eingebracht.

  • Konkrete Aktivitäten, wie Diavorträge, Gespräche, Aktionen, usw. werden organisiert.

 

 

 
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