Von:
Mag.a Mirjam Nekolar, Öffentlichkeitsarbeit
Organisation:
Katholische Jugend Österreich
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Die kürzlich präsentierten Zahlen zum Gesundheitszustand der österreichischen Jugend sind erschreckend und aufrüttelnd. Österreichische Jugendliche leiden immer mehr an chronischen und psychischen Erkrankungen, sie rauchen mehr als in anderen EU-Ländern und auch die Suizidrate ist im Vergleich zu Deutschland um 40 % höher.
"Österreichische Jugendliche sehen sich immer mehr mit einem zunehmenden Leistungsdruck konfrontiert. Das führt zum Auftreten von psychischen Belastungen und Erkrankungen. Um diesem Trend entgegenzusteuern, ist es unerlässlich, das Problem an der Wurzel zu packen und den Druck auf Jugendliche zu vermindern", so Ingrid Zúñiga Zúñiga, Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich, und weiter: "Organisationen und Vereine, wie zum Beispiel Jugendgruppen der Katholischen Jugend, können dazu beitragen, indem sie Jugendlichen die Möglichkeit geben, sich in einem geschützten Rahmen über ihre Probleme auszutauschen."
Für die Katholische Jugend Österreich sind zudem grundlegende Reformen im Bildungssystem unumgänglich, um Jugendlichen Druck und Ängste zu nehmen. "Die Politik ist gefordert nicht nur punktuell, wie zum Beispiel beim Rauchen, durch strengere Gesetze kurzfristige Verbesserungen erreichen zu wollen, sondern sich verstärkt auch in der Prävention zu engagieren", fordert die KJÖ-Vorsitzende.
"Es ist unerlässlich, professionelle psychische Betreuung für Jugendliche einfach und vor allem leistbar zugänglich zu machen. Das Gesundheitssystem für Jugendliche muss dringend verbessert und den sich ändernden Problemen Jugendlicher angepasst werden. Es kann nicht sein, dass unser - im Allgemeinen sehr gutes Gesundheitssystem - eine Bevölkerungsgruppe einfach vergisst", so Ingrid Zúñiga Zúñiga abschließend.