Oft bemerken wir Veränderung erst an der Konsequenz ihrer selbst, wenn wir den Unterschied zum Vorher betrachten. Dann wird bewertet, ob das Neue besser, schneller, stärker oder schwächer, langsamer und schlechter als das Alte ist. Möglichen Veränderungen stehen wir meist skeptisch gegenüber. Immerhin wird uns etwas Vertrautes weggenommen.
Man muss sich damit abfinden, alte Denkmuster aufzubrechen, mit etwas Neuem klar kommen zu müssen, und vielleicht auch Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen. Man muss sich mit der Möglichkeit zu scheitern und als Depp dazustehen auseinandersetzen. Alles in allem klingt das nicht sehr verlockend.
Doch nur, wer sich dafür entscheidet, ein Wagnis einzugehen und was zu probieren, hat die Chance, sich neuen Rahmenbedingungen anzupassen, aus Fehlern zu lernen und etwas zu verbessern. So wie wir Menschen neue Erfahrungen brauchen um uns weiterzuentwickeln, brauchen wir genauso in Kirche und Gesellschaft immer wieder Mut zum Neuen und zur Veränderung.
Auch die Katholische Jugend war im vergangenen Jahr mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert. Zum ersten Mal fand ein erweiterter Bundesvorstand statt, auf dem viele ehren- und hauptamtliche MitarbeiterInnen ihre Ideen und Visionen einer lebendigen KJ miteinander teilten und den ersten Jahresschwerpunkt für das kommende Arbeitsjahr vorbereiteten. Eine Premiere feierten wir auch mit dem Tag der offenen Tür, als die Bundesstelle der Katholischen Jugend PartnerInnen aus Politik und Medien, befreundete Organisationen und Förderer einlud, uns und unsere Räumlichkeiten näher kennenzulernen.
Und auch für uns drei war das vergangene Jahr eine vollkommen neue Erfahrung, Herausforderung und Freude als ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend in unterschiedlichsten Bereichen mitzuarbeiten. Dabei zu entdecken, wie viel Engagement und Begeisterung die ehren- und hauptamtlichen MitarbeiterInnen bei verschiedensten Projekten, Kampagnen oder Veranstaltungen zeigen, hat uns immer wieder zum Staunen gebracht.
Herzlichen Dank für diesen unbezahlbaren Einsatz.
Nun möchten wir dich/Sie einladen, dir/sich selbst ein Bild unserer vielfältigen Arbeit im letzten Arbeitsjahr zu machen. Viel Vergnügen!
Stephan Bazalka, Ingrid Zuniga Zuniga, Matthias Zauner
ehrenamtliche Vorsitzende der Katholischen Jugend Österreich