Johanna Zauner stammt aus Oberösterreich und studiert Kunstgeschichte und Internationale Betriebswirtschaftslehre in Wien. Sie hat sich unter anderem in der KJ als Jugendleiterin, in der Firmvorbereitung und im Arbeitskreis Schulpolitik der KJ OÖ engagiert und ist derzeit im nationalen Vorbereitungsteam des Weltjugendtags vertreten. Weiters hat Johanna vielfältige Erfahrungen bei ihrem Volotariatsensatz in Santa Cruz/Bolivien gesammelt.
Ihre Motivation sich im Vorsitz der gesetzlichen Interessensvertretung der österreichischen Kinder- und Jugendorganisation zu engagieren, hat die 20-Jährige folgendermaßen beschrieben:
Jugendliche sollen sich in ihrer Entwicklung frei entfalten können ohne Ängste, psychischen Belastungen und ohne Unterdrückung. Jugendlichen Akzeptanz und Toleranz von anderen Mitmenschen nahezubringen sehe ich als wichtigen Bestandteil der Arbeit der BJV. Eine pluralistische Gesellschaft birgt viele Möglichkeiten und Chancen der Weiterbildung und des Fortschritts. Aus meinen Lernerfahrungen, in der intensiven Auseinandersetzung mit anderen Kulturen während meines Auslandsaufenthalts, bin ich überzeugt davon, dass diese neue Sichtweise - von anderen Kulturen lernen zu können - den Jugendlichen vermittelt werden soll.
Durch die immer stärkerer Vernetzung der Welt kann auch die Arbeit der BJV stark profitieren. Durch Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Organisationen auf internationaler Ebene können neue Wege der Zusammenarbeit gefunden, neue Inspirationsquellen entdeckt und eine stärkere Lobby geschaffen werden.
In den vielen verschiedenen Jugendorganisationen Österreichs engagieren sich Jugendliche auf unterschiedlichste Art und Weise und leisten so unbezahlbare Arbeit für unsere Gesellschaft. Trotzdem werden die Anliegen Jugendlicher noch immer nicht in gebührendem Maße gehört und ernst genommen. Eines der ältesten und wichtigsten Anliegen von Kinder- und Jugendorganisationen ist es Partizipation zu ermöglichen und Kindern und Jugendlichen Stimme zu geben. Der BJV fällt als Vertretung der Jugendorganisationen in Österreich eine besondere Rolle zu, hier Stimme und Sprachrohr gegenüber den politischen Akteuren zu sein. Gerade im Europäischen Jahr des freiwilligen Engagements und der Ehrenamtlichkeit ist es beschämend, wie wenig Möglichkeiten engagierte Jugendliche in Österreich haben sich in politische Prozesse miteinzubringen.
Ich möchte mich in der BJV als junge Stimme in der politischen und gesellschaftspolitischen Diskussion einbringen und Anliegen von Jugendlichen unabhängig von der Zugehörigkeit zu bestimmten Jugendorganisationen vertreten.