Von:
Mirjam Nekolar, Öffentlichkeitsarbeit
Organisation:
Katholische Jugend Österreich
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Heute, am 24. Februar 2010, folgten 14 Jugendliche aus ganz Österreich der Einladung des Lebensministeriums zu einem „Jugend-Umwelt-Dialog" mit Herrn Bundesminister Berlakovich. Sie präsentierten ein Jugend-Positionspapier zu den vier Themenbereichen des Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplans (Children´s Environment and Health Action Plan for Europe, kurz „CEHAPE") - "Wasser", "Luft", "gefährliche Wirkstoffe" und "Mobilität".
"Ich bin begeistert, wie intensiv sich die Jugendlichen mit den Themen auseinandergesetzt haben. Das von ihnen entwickelte Positionspapier zeigt deutlich, dass Jugendliche mitreden und ihre Umwelt mitgestalten wollen," so Gudrun Redl vom Jugend-Umwelt-Netzwerk, das mit der Jugendbeteiligung am CEHAPE beauftragt ist. "Besonders wichtig ist, dass die Jugendlichen so wie heute die Möglichkeit haben, ihre Anliegen mit wichtigen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern zu diskutieren."
Die Idee zum Jugend-Umwelt-Dialog wurde im Rahmen des Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplans entwickelt. In diesem Aktionsplan, der auf eine Initiative der WHO zurückgeht, kommt der Beteiligung von Jugendlichen große Bedeutung zu.
Der österreichische Kinder-Umwelt-Gesundheits-Aktionsplan wurde 2007 vom Lebensministerium sowie dem Gesundheitsministerium unter Einbeziehung vieler kompetenter Stellen und ExpertInnen erarbeitet. Das Jugend-Umwelt-Netzwerk der Katholischen Jugend Österreich ist mit der Betreuung der Jugendbeteiligung beauftragt. Seither haben sich rund 50 österreichische Jugendliche intensiv mit den Themen des CEHAPE auseinandergesetzt.
2010 liegt der Schwerpunkt der Jugendbeteiligung auf der Vorbereitung der fünften Konferenz der Umwelt- und Gesundheitsminister der WHO Europa, die von 10. bis 12. März 2010 in Parma stattfinden wird. Im Vorfeld zu dieser Konferenz wird auch ein eigenes Jugendforum abgehalten, bei dem Jugendliche aus über 50 verschiedenen Ländern eine gemeinsame Jugenddeklaration verabschieden werden.
Auch vier Jugendliche aus Österreich werden als Teil der österreichischen Delegation an der Ministerkonferenz teilnehmen und das österreichische Jugend-Positionspapier in den internationalen Jugendprozess einbringen.
"Die Konferenz in Parma ist eine tolle Möglichkeit für die österreichischen Jugendlichen, sich international zu vernetzen und mit anderen engagierten Jugendlichen an einer gemeinsamen Vision für eine umweltgerechtere Zukunft zu arbeiten," so Gudrun Redl abschließend.
Das Jugend-Umwelt-Netzwerk (JUNE) der Katholischen Jugend Österreich hat es sich zur Aufgabe gemacht, interessierten Jugendlichen die facettenreichen Begriffe „Nachhaltigkeit", „Umweltschutz" und „Zukunftsfähigkeit" näher zu bringen, Aufklärungsarbeit im Umweltbereich zu unterstützen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit zu bieten, ihr Engagement für die Umwelt in die Tat umzusetzen. Das JUNE möchte in seiner Arbeit mit Jugendlichen deren Bedürfnisse kennenlernen, ihnen Möglichkeiten für ein Engagement geben und somit Partizipation erlebbar machen. Dabei bietet das JUNE mit dem Freiwilligen Ökologischen Jahr, den Jugend-Umwelt-Tagen, dem Jugendbeteiligungsprojekt am Kinder-Umwelt-Gesundheitsaktionsplan (CEHAPE) und den Jugend-Umwelt-Projekten (JUP) verschiedene Aktivitäten für die unterschiedlichen Bedürfnisse junger Menschen an.
Fotocredit: BMLFUW/KERN