Den Höhepunkt der diesjährigen Bundeskonferenz bildete die Vorsitzendenwahl. 5 KandidatInnen stellten sich von Freitag bis Sonntag den Fragen der Delegierten. Ingrid Zúñiga Zúñiga (OÖ), Tobias Hirschman (Steiermark) und Tamara Solnitzky (Wien) wurden in einem packenden Wahlfinish zu den neuen designierten Vorsitzenden der KJÖ gewählt.
Tamara Solnitzky ist 20 Jahre alt, stammt aus Kottingbrunn (ED Wien) und studiert an der Pädagogischen Hochschule Baden Volksschullehramt. Sie hat in vielfältigen Funktionen auf Pfarr- und Dekanatsebene Einblick in die Arbeit der KJ Wien gewonnen, die sie nun auf Bundesebene weiterführen möchte. Ihre Hauptziele für die kommenden 2 Jahre sieht Tamara „im Bereich Lehrlinge und Arbeitswelt, da ich es als sehr wichtig empfinde, Orientierungshilfen für die Berufswahl zu schaffen. Ich möchte versuchen den Austausch zwischen den verschiedenen Religionsgemeinschaften zu stärken. Außerdem möchte ich verstärkt Angebote für Firmlinge schaffen, da diese bereits einen großen Schritt für ihren Glauben getan haben."
Der 23-jährige Theologiestudent Tobias Hirschmann war von 2008 bis 2010 ehrenamtlicher Vorsitzender der KJ Steiermark. Seine vielfältigen Erfahrungen auf Pfarr- und Diözesanebene reichen von der Leitung einer Pfarrjugendgruppe bis zur Mitarbeit an großen diözesanen Projekten wie den Spirinights, bei denen in der KJ Steiermark mehr als 3.000 Firmlinge eine außergewöhnliche Firmvorbereitung mit allen Sinnen erleben können. Tobias möchte sich in den kommenden zwei Jahren vor allem dafür einsetzen, „dass gelebter Glaube für alle Menschen, besonders für junge Leute, sichtbar gemacht wird und die Botschaft Jesu verstehbar und lebensrelevant bleibt. Gelebter Glaube ist nicht etwas, das einem passiert sondern jede und jeder einzelne ist gefordert, sich jeden Tag bewusst dafür zu entscheiden."
Die 23-jährige Oberösterreicherin Ingrid Zúñiga Zúñiga war bereits in den vergangenen beiden Jahren als Vorsitzende der KJÖ tätig. Ihre Hauptaufgaben waren die Organisation des Projektes „72 Stunden ohne Kompromiss" und der entwicklungspolitische Schwerpunkt der KJÖ. Ihre Schwerpunkte für die Wiederwahl sieht sie darin, „Ansprechperson für Ehrenamtliche in der Katholischen Jugend zu sein und die Anliegen der KJ einer noch breiteren Öffentlichkeit bekannt und auch zugänglich zu machen." Auf der inhaltlichen Seite möchte sich die wiedergewählte Vorsitzende „weiterhin im Prozess ‚Faire KJ' engagieren, um Entwicklungspolitik und Themen der Nachhaltigkeit noch stärker zu verankern."
Die Vorsitzenden leiten die wichtigsten Gremien der Katholischen Jugend Österreich und vertreten die Jugendorganisation nach außen. Die neuen Vorsitzenden der KJÖ wurden vorbehaltlich der Zustimmung durch die Österreichische Bischofskonferenz gewählt.