Der Glückswürfel in der Maquila Bar entscheidet: ob du Aktionär, jugendlicher Konsument oder eine Näherin in Lateinamerika bist. Je nach gewürfelter Rolle zahlst du zwischen 1 bis 50 Cent mehr oder weniger für dein Getränk. Am wenigsten zahlt natürlich der Aktionär, da er sich den Abend in einer Bar leicht leisten kann.
Die Maquila Bar ist so wie die Weltwirtschaft: Der eine hat Glück, kriegt eine tolle Ausbildung, einen Spitzenjob und kann sich alles leisten. Der andere hat Pech, muss hart arbeiten und bekommt dafür einen Hungerlohn.
Der Name Maquila kommt von zollfreien Produktionsstätten vorwiegend für die Bekleidungsindustrie. Dort nähen Arbeiterinnen zu niedrigem Lohn und ohne Arbeitsschutz Kleidungsstücke, die für reiche Länder bestimmt sind.
Anwendung: Die Maquila Bar kann bei jeder Veranstaltung verwendet werden. Beim Pfarrball, Schulfest und anderen Events gibt es statt einer normalen Bar eine Maquila Bar. Der Aufbau erfordert nicht mehr Arbeit als eine normale Bar.
Als JugendleiterIn kannst den Maquila Bar Koffer mit Glückswürfel, Visitenkarten der Personen, die du würfelst, T-Shirts für BarkeeperInnen, Plakate, etc. bei uns um eine Mindestspende von 40 Euro kaufen oder um 4 Euro entlehnen. (Für Ehrenamtliche ist die Entlehnung gratis.)
Außerdem gibt es sie auch auf den Diözesanstellen der KJ, der Burg Altpernstein, dem Jugendhaus Schacherhof und und und ...