Endlich hat sich auch Österreich einem positiven Trend in der europäischen Bildungspolitik angeschlossen und die Bestimmungen zur Wiederholung von Jahrgängen reformiert.
„Endlich ein Schritt in die richtige Richtung!“, begrüßt Tobias Hirschmann, Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich den vorliegenden Gesetzesentwurf zur Modularisierung der Oberstufe. „Damit kann endlich gewährleistet werden, dass Schülerinnen und Schüler nicht mehr zwingend aus ihrem Klassenverband gerissen werden“.
Neben den enormen Kosten von rund 900 Millionen Euro jährlich sind es vor allem die großen emotionalen Belastungen die gegen das Sitzenbleiben sprechen. Für SchülerInnen bedeutet Sitzenbleiben den Verlust von sozialen Bindungen durch neue MitschülerInnen und LehrerInnen, nicht selten ein soziales Stigma und die sinnlose Wiederholung des gesamten Lernstoffes.
„Demotivation und somit auch sinkender Lernerfolg sind bei SchülerInnen die eine Klasse wiederholen müssen die logische Konsequenz – damit soll jetzt endlich Schluss sein!“, so Hirschmann weiter.
Durch das im Gesetzesentwurf vorgelegte Modulsystem für Oberstufen können Jugendliche mehr Eigenverantwortung für ihr Lernen übernehmen, dies ist besonders als Vorbereitung auf ein Hochschulstudium essentiell.
„Das Modulsystem nimmt Schülerinnen und Schüler ernst und trägt mit begleitenden Maßnahmen wie Fördersysteme und Lerncoaching dazu bei, dass Lernziele besser erreicht werden können“, so Hirschmann weiter.
„Die wahren BildungsexpertInnen sind die Schülerinnen und Schüler selbst – wie sie gut lernen können, wissen sie oft am Besten selbst! Dieses Modulsystem versucht dem gerecht zu werden und stärkt die Fähigkeiten Jugendlicher!“ so Vorsitzender Tobias Hirschmann abschließend.