Um zivilcouragiert handeln zu können, braucht es vorher mehrere Voraussetzungen.
Neben sozialen und kognitiven Kompetenzen, Urteilsvermögen, Selbstbewusstsein usw., ist es auch wichtig, aufmerksam hinzuschauen, wo etwas nicht passt, und nicht einfach nur zuzuschauen! Sich die eigenen Möglichkeiten bewusst zu machen muss ebenso gefördert werden, wie der Mut und die Bereitschaft, persönliche Nachteile in Kauf zu nehmen und sich zu einer Handlung zu Überwinden.
Die Zivilcourage-Hürden sollen diese mehrfache Überwindung symbolisieren und deutlich machen, dass zivilcouragiertes Handeln nicht zustande kommt, wenn eine dieser Hürden nicht überwunden wird. Die Bewusstmachung und Auseinandersetzung mit den Hindernissen kann zur Überwindung hilfreich sein. Zivilcourage beginnt nicht erst in einer Konfliktsituation, sondern schon viel früher, beim Bewusstwerden der eigenen Werte und Überzeugungen, beim Aufbauen von Selbstbewusstsein, beim Üben im Kleinen…
Die Hürden werden aus Holz gefertigt, sind höhenverstellbar und in einem PKW transportierbar. Im Begleitmaterial zu den Hürden ist folgendes enthalten:
Ziel ist es, die Hindernisse zu zivilcouragiertem Handeln zu thematisieren und Fähigkeiten zur Überwindung bewusst zu machen und zu stärken.
Die Hürden können ca. ab Ende Oktober bei den Diözesanstellen der katholischen Jugend in ganz Österreich ausgeborgt werden.