Gerechtigkeit ist unerlässlich bei Zivil- und Grundwehrdienst 

Die Wehrdienstkommission veröffentlichte den Bericht zur Weiterentwicklung, darin ist vorgesehen den Grundwehrdienst auf 10 und den Zivildienst auf 12 Monate zu verlängern. 

Wir sprechen uns klar gegen die ungleiche Dauer der Dienst aus. Diese Ungleichbehandlung ist aus unserer Sicht unpassend und nicht mehr zeitgemäß, weil es junge Menschen, die aus ethischen und moralischen Gründen den Dienst an der Waffe verweigern, benachteiligt. Ebenso braucht es eine Gleichstellung und faire Betrachtung von Wehrdienst, Zivildienst und Zivilersatzdienst, wie das Freiwillige Soziale Jahr. Junge Menschen übernehmen in allen diesen Diensten Verantwortung und leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unser Land – es ist nicht nachvollziehbar, warum manche Formen dieses Dienstes strukturell als weniger wert behandelt werden. Statt einer Verlängerung fordern wir daher eine Gleichberechtigung aller Dienste, eine faire Entlohnung für die geleistete Arbeit und bessere Arbeitsbedingungen – für alle jungen Menschen im Pflichtdienst, unabhängig davon, ob sie Wehrdienst, Zivildienst oder Zivilersatzdienst leisten.