Jugendorganisationen stehen vor dem Klimaschutzministerium mit Banner "Keine Zukunft ohne Klimaschutzgesetz"

Jugend fordert starkes, wirksames KlimaSCHUTZgesetz

Sieben Kinder- und Jugendorganisationen sowie die Bundesjugendvertretung fordern von der Regierung rechtsverbindliche Ziele für den Klimaschutz und die Beteiligung junger Menschen.

Der Entwurf des Klimagesetzes und auch das geschrumpfte Klimakapitel im Regierungsprogramm zeigen deutlich: Klimaschutz ist auf der Prioritätenliste der Regierung nach unten gerutscht ist. Dabei sind die Folgen der Klimakrise längst Teil der Lebensrealität junger Menschen – sie spüren die Auswirkungen schon heute. 

Deshalb haben sich heute vor dem Klimaschutz-Ministerium die Organisationen Alpenvereinsjugend, Fridays For Future, Pfadfinder*innen Österreich,  Naturfreundejugend, Jugendbiodiversitätsnetzwerk, Katholische Jugend und Katholische Jungschar – sowie die Bundesjugendvertretung versammelt. Gemeinsam fordern sie ein starkes Klimaschutzgesetz mit klaren verbindlichen Zielen und dem Bekenntnis zur Klimaneutralität bis 2040.

Recht auf gesunde Umwelt

“Dass es ein Verbrechen ist, dass die Menschheit den Klimawandel verursacht, hält die Lehre der Katholischen Kirche fest. Als Katholische Jugend ist es daher unsere Verantwortung, die Stimme zu erheben, bis die aktuellen Strukturen der Ungerechtigkeit zerstört sind, wie es auch Papst Leo XIV fordert. Ein starkes Klimaschutzgesetz muss die Rahmenbedingungen dafür in Österreich schaffen“, sagt Rafael Haigermoser, Vorsitzender der Katholischen Jugend Österreich.

Die Politik muss jetzt Verantwortung übernehmen! Kinder und Jugendliche haben das Recht, in einer gesunden Umwelt aufzuwachsen und zu leben.