3 Bilder: Grab "RIP Schöfpungsverantwortung", leeres Grab, futuristische Stadt

Schöpfungszeit: Trauer und Hoffnung für die Schöpfung

Mit Social Media Postings und unserer neuen Handreichung zur Fächerenzyklika machen wir auf die Zerstörung der Natur aufmerksam. Und ermutigen zu neuer Hoffnung und Engagement!

In der Schöpfungszeit, die jährlich von 01.09. – 4.10. stattfindet, besinnt sich die katholische Kirche mit diversen Aktivitäten auf die Bewahrung der Schöpfung und ruft zum Handeln auf.

Wir von der KJÖ laden dazu ein, sich in dieser Zeit der Trauer um die fortlaufende Zerstörung der Schöpfung durch den Menschen zu widmen. Dazu gehören zum einen die Auswirkungen der Klimakrise, die wir alle in Österreich spüren. Und zum anderen die nicht so offensichtlichen Vorgänge, wie das massive Aussterben von Tierarten und die Naturzerstörung.

Auf Trauer folgen Hoffnung und Taten

Als Gläubige wollen wir unsere Ängste und Sorgen nicht hinunterschlucken. Bei den aktuellen Krisen sind diese Gefühle angemessen und dürfen Raum bekommen! Als Christ*innen sind wir davon überzeugt, dass auf das Sterben die Auferstehung folgt. Wir sehen daher Trauern als einen wichtigen Schritt, mit dem wir zu neuer Hoffnung kommen.

Hoffnung ist für uns dabei nicht die Erwartung, dass etwas sicher gut enden wird. Sondern die Haltung, dass es unabhängig vom Ergebnis Sinn hat, sich einzusetzen.

Deshalb machen wir uns aktuell für ein österreichisches Klimaschutzgesetz stark, das sich zur Klimaneutralität 2040 bekennt und verpflichtende Ziele vorgibt. Denn gerade junge Menschen leisten beim Klima- und Umweltschutz einen riesigen Beitrag – und brauchen dafür angemessene Rahmenbedingungen!

Handreichung

Unsere Handreichung bietet verschiedene Methoden für Jugendgruppen, um zusammen mit unserer beliebten Fächerenzyklika das Thema Schöpfungsverantwortung zu bearbeiten und zum Aktivwerden anzuregen.