Großer Gesprächsbedarf am Electric Love Festival Salzburg
Auch dieses Jahr war die Mindful Crew wieder beim Electric Love Festival am Salzburgring im Einsatz. Vom 2. bis 6. Juli 2025 begleiteten 30 Seelsorger*innen – katholisch und evangelisch, haupt- und ehrenamtlich – in 60 Einsatzstunden das Festivalgeschehen.

Insgesamt führte die Mindful Crew über 1.500 Gespräche – direkt am Gelände oder über das Notfalltelefon, das rund um die Uhr erreichbar war. Die Gespräche reichten von einem kurzen Plausch bis zu tiefgehenden Gesprächen in schwierigen Momenten. Viele junge Menschen suchten Unterstützung bei Themen wie Beziehungen, Überforderung, Einsamkeit oder psychischen Belastungen.
Die Seelsorger*innen waren an fixen Standorten und mobil unterwegs. Sie arbeiteten eng mit dem Veranstalter, der Rettung und dem Kriseninterventionsteam zusammen. Diese gute Zusammenarbeit machte es möglich, schnell und professionell zu helfen. „Die Professionalität und Begeisterung des Teams beeindrucken mich immer wieder.“, sagt Simon Ebner, Generalsekretär der Katholischen Aktion Salzburg.

Ein Ort für Begegnung und Zuhören

Die Festivalseelsorge ist ein gemeinsames Projekt der Katholischen Jugend Salzburg, der Evangelischen Jugend Salzburg/Tirol, der Festivalseelsorge Österreich und der Initiative Denk Dich Neu. Ziel ist es, jungen Menschen einen Ort zu bieten, an dem sie sich gehört und ernst genommen fühlen – auch mitten im Festivaltrubel. Die Festivalseelsorger*innen werden speziell für diesen Einsatz geschult.
„Zeit ist eine Mangelware in unserer Gesellschaft – genau das möchte ich den Menschen hier schenken.“ sagt Anna Mitterrutzner, Katholische Jugend Salzburg
Kirche mitten im Leben
Die Festivalseelsorge zeigt: Kirche kann auch dort wirken, wo junge Menschen feiern, tanzen und das Leben genießen. Mit offenen Ohren, Zeit und Herz sind die Seelsorger*innen für alle da, die ein Gespräch suchen. Auch bei weiteren Festivals wie dem dem Free Tree Open Air in Taiskirchen und dem Shutdown Festival in Zwentendorf wird die Festivalseelsorge wieder für euch vor Ort sein.


Fotos: Hiwa Naghshi, Erzdiözese Salzburg